Archiv für August 2009

Das Free-Magazin präsentiert die Ocean Jump Aftershow-Party 2009 powered by Vodafone

oj_as_party_neu.jpgSamstag, 12.09.2009, im Osho (Kiel/ Eggerstedtstraße)

Mehr als 100.000 Zuschauer haben in diesem Jahr das Highlight der Kieler Woche live und in Farbe am Germaniahafen mitverfolgt: die Weltmeisterschaft im Ocean Jump 2009. Bereits zum vierten Mal duellierten sich Windskater vom Team Windsurfing Journal mit den Bikern vom Team Pedaliéro. Erneut konnten die Teilnehmer die Messlatte noch weiter nach oben schrauben und zeigten Sprünge und Kombinationen, die im vergangenen Jahr noch keiner für möglich gehalten hätte.

Anlässlich der Videopremiere des diesjährigen Ocean Jump Movies laden wir am Samstag, den 12.09.2009, in den Osho Club in Kiel/Eggerstedtstraße 12. Um 23:00 Uhr geht die Party los, Punkt Mitternacht gibt’s dann die Erstaufführung des neuen Streifens.

Gleich im Anschluss wird unser Plattendreher aus Hamburg „DJ Moisi“ wieder Vollgas geben. Er wird alles spielen, was auch auf dem Ocean Jump für die Hammer-Stimmung gesorgt hat, und so wieder bis in den Morgen hinein eine der legendären Free-Magazin-Partys abfeiern.

Wir verlosen 10 x 2 Tickets für die Party: Schreib einfach eine Mail an info@windsurfing-journal.de und schick uns einen originellen Zweizeiler (Beispiel: Rine, rane, runkel, der Hühnerarsch ist dunkel. Muss ja auch so sein, scheint ja keine Sonne rein!).

Weitere Infos unter: www.ocean-jump.de

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Stader Studenten entwickeln Kiteboard aus CFK: Mit Hightechfasern in die Welle

kiteboarding_fotolia.jpgGestählte Surferbodies, Sonne, Wind und Wellen sind nicht unbedingt die ersten Vokabeln, die einem einfallen, wenn von Ingenieurwissenschaften die Rede ist.  Doch genau diese Thematik steht für eine Studentengruppe der PFH (Private Fachhochschule Göttingen) gerade im Mittelpunkt. In einem Praxisprojekt entwickeln angehende CFK-Ingenieure am Hochschulstandort der PFH in Stade, gemeinsam mit ihrem Professor Marc Siebert ein Kiteboard aus dem Hightech-Werkstoff Carbon, wissenschaftlich korrekt eigentlich CFK (kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff).

Das Thema haben die Studenten selbst gewählt. „Viele Kompetenzen im Bereich CFK drehen sich um Fluggeräteentwicklung und –bau“, berichtet Bachelorstudentin Christina Quelle. „Das Einsatzspektrum für CFK ist aber sehr viel breiter. Deshalb haben wir uns nach einem anderen Anwendungsbeispiel umgesehen.“

CFK gilt als Werkstoff der Zukunft. In der Luft- und Raumfahrt, im Fahrzeug- und Maschinenbau bekommen Experten glänzende Augen, wenn sie über  Einsatz- und Einsparmöglichkeiten sprechen. Bei gleicher Festigkeit sind CFK-Bauteile beispielsweise rund 30 Prozent leichter als das bislang häufig verwendete Aluminium. Auch im Bereich der Sportgeräte kommt der Markt allmählich in Schwung. Bei Fahrradrahmen ist Carbon mittlerweile State-of-the-art. Windsurfer lieben die Masten aus dem schwarzen Werkstoff, Golfer schwören auf Carbon-Schlägerköpfe, um höhere Stabilitäten für größere Weiten zu erreichen.

Nun also ein Kiteboard. Noch in diesem Sommer soll der Prototyp zu Wasser gelassen werden kann. Im September wird der Pilot Artur Poniatowski (25), Mitglied der Projektgruppe und seit mehr als fünf Jahren Kiteboarder, bei einem Event auf Rügen das Brett testen.

Dann wird seit dem Projektstart rund ein Jahr vergangen sein: „Vor dem Einsatz des Brettes liegt ein langer Weg. Zunächst müssen Haltbarkeit, Materialmenge, Faserausrichtung und zahlreiche weitere Parameter berechnet werden, damit das Board am Ende auch hält, was es verspricht“, berichtet Masterstudent Jan Stefani über die Startphase des Projekts. In zahllosen Versuchsreihen tüftelte die Gruppe die richtige Materialstärke aus, berechnete Faserausrichtungen der CFK-Matten, führte Belastungstests durch und erprobte verschiedene Fertigungsmethoden. Schließlich wird das Kiteboard in einem Autoklaven, einer Art überdimensionalem Ofen, gebacken.

Die meisten Studenten der Projektgruppe sind im 6. Semester des Bachelorstudiengangs „Verbundwerkstoffe/Composites“ eingeschrieben. Damit sind sie Pioniere: Einen Studiengang, der sich so intensiv mit dem Werkstoff CFK beschäftigt, gab es vorher in ganz Europa noch nicht. Unterstützt werden Sie von berufserfahrenen Masterstudenten.

Ihr Prof. Marc Siebert ist schon länger in der Szene bekannt: Neben seiner Hochschulprofessur ist er Gründer von zwei Unternehmen, die sich mit Entwicklung und Produktion von Reha- und Sportgeräten beschäftigen. Die von ihm entwickelten Rennradrahmen aus Carbon zum Beispiel zählen mit 700 bis 800 Gramm zu den leichtesten, die es zu kaufen gibt. Das komplette Rad wiegt am Ende dann nur knapp fünf Kilo. 4000 bis 5000 Euro sind für die Maßanfertigungen fällig.

Profitiert haben die Stader Studenten bei ihrer Entwicklung dann auch gleich von mehreren Partnerunternehmen ihrer Hochschule. Teile des Materials für das Board sponserte das Unternehmen Evonik, für die technische Verarbeitung konnten die Studierenden auf Produktionstechnik von Airbus zurückgreifen. Das Stader Airbuswerk liegt direkt neben dem Hochschulgebäude in Stade, ein großer Teil der Studierenden absolviert hier die Praxisphasen, die in das Studium integriert sind.

Über die PFH
Die staatlich anerkannte PFH ist eine der renommiertesten privaten Hochschulen Deutschlands. Die angebotenen Studiengänge für Management und Technologie an den Standorten Göttingen und Stade bieten innovative Inhalte und sind gleichermaßen praxisnah wie international angelegt. Damit qualifizieren sie die Absolventen in besonderem Maße für spätere Führungspositionen. Namhafte Unternehmen wie Airbus Operations GmbH, Bahlsen GmbH & Co. KG, CFK-Valley Stade e.V., Continental AG, SAP AG, TUI AG und mittelständische Weltmarktführer wie die Otto Bock HealthCare GmbH unterstützen Lehre und Forschung seit vielen Jahren.

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Dirk Hanel testet Plexiglas Kiteboard in St. Peter-Ording

dirk_hanel_plexi_1.jpgIm Rahmen des Kite-World Cup 2009 in St. Peter-Ording hat Dirk Hanel ein neuartiges Plexiglas-Kite-Board getestet. Das in Kooperation von North Kiteboarding und Plexiglas entwickelte Board basiert grob auf der Shape des North Kiteboarding XRIDE und wurde aus einer 15 mm starken Platte Plexiglas GS CNC gefräst und anschließend warm umgeformt. Zur Befestigung der Fußpads werden entsprechende Aussparungen in das Board gefräst und darin dann 6 mm Gewindehülsen optisch einwandfrei verklebt. Aufgrund der extrem hohen Transparenz erlaubt das Plexiglas Board während der Fahrt bisher unbekannte Einblicke in die Unterwasserwelt und dies sogar über viele Jahre hinweg, da das Material aufgrund der UV Beständigkeit nicht vergilbt.

Laut Dirk Hanel kommen die Flex-Eigenschaften des Boards denen herkömmlicher laminierter Boards schon sehr nahe, lediglich das hohe Gewicht von aktuell knapp 8 kg erfordern eine ordentlich Briese und genug Salzwasser um die Finnen. Deshalb ist bereits die nächste Version in Arbeit, die bereits deutlich dünner und somit leichter werden wird und somit auch in der Dicke der tatsächlichen Shape des XRIDE immer näher kommen soll.

Weitere Infos:
www.dirkhanel.de
www.northkiteboarding.com
www.plexiglas.de
Bildnachweis: Evonik Röhm GmbH/Roberto Foresti

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