Campen im Surfspot Graal-Müritz

Bildrechte: Carl-Ernst Stahnke  / pixelio.de

Gerade jetzt im Herbst sorgen starke Winde und hohe Wellen bei Surfern und Kitern wieder für Hochstimmung. Also Bord schnappen – und ab aufs Wasser. Ein unter Insidern vermehrt bekannter Surfsport ist Graal-Müritz. Wie überall an der Ostsee hängt es auch hier von der Wetterlage ab, ob eher Anfänger oder Cracks sich auf den Wellen präsentieren können. Ab einer Höhe von etwa 5Bft sollten sich nur noch Könner ins Wasser wagen, denn gerade dann zeigt sich die Ostsee von ihrer besten Seite und bietet somit alles, was ein Surfer-Herz höher schlagen lässt.

Wie das Wetter so spielt…

Die Ostsee erweist sich aufgrund ihrer Lage nicht stets als reines Schönwetter Surfgebiet. Die lokalen Anwohner setzen daher meist auf einlaufende Tiefs aus West und Nordwest – auch eine gute Ostlage kann für heiße Stunden auf dem Wasser sorgen. Überwiegend bietet sich für den hart gesottenen Surfer der Trip an die Ostsee besonders während der Wechselphasen des Wetters an.

Könige der Wellen

Zumeist zeigt sich der Surfspot direkt vor dem Campingplatz als angenehm gemäßigt. Selbst an harten Tagen werden die Wellen nicht all zu hoch am Ostseecamp Ferienpark. Die Dünungswellen erreichen hier eine Höhe von etwa zwei Metern, die Rampen selbst liegen recht steil bei etwa 0,5 – 1,5 Metern. So können Surfer alle Wellen nahezu durchweg springen. Das Abreiten der Wellen selbst fällt dahingegen nicht ganz so üppig aus, da eine ausreichend lange Sandbank hierzu fehlt. Dennoch schaffen gerade Könner ein bis zwei schöne Turns in der Welle. Für alle anderen lohnt es sich Step by Step verschiedene Turns und Sprünge erst an Land auszutesten, bevor sich in die Wellen gewagt wird.

Regeln für die Sicherheit

Selbstverständlich sollten auch an der Ostsee die grundlegenden Sicherheitsregeln für das Surfen im Meer beachtet werden. Dazu gehört unter anderem auch, dass man nicht alleine surfen geht. Zumindest am Strand sollte sich noch eine zweite Aufsichtsperson befinden, welche ein Auge auf den Surfer hat. Denn wie auf anderen Gewässern auch ist das Surfen bei ablandigem Wind mit einer gewissen Gefahr behaftet. Um auf Sicherheit zu gehen lohnt es sich hier lieber auf einen Tag mit sicherer Windrichtung zu warten.

Das Ostseecamp als perfekter Ruhepol an Land

Der Platz an Land befindet sich in direkter Lage zwischen Rostock-Warnemünde und dem Fischland-Darß-Zingst gelegen. So wird dort garantiert bei jedem Wetter die Möglichkeit für vielfältige Aktivitäten und Erlebnismöglichkeiten geboten. Bei Interesse sollte man unter http://www.campz.de noch die eigenen Campingausrüstung aufstocken und das Zelt einpacken – schließlich sind die besten Plätze direkt am Wasser gerade im Herbst schnell vergriffen.

Bildrechte: Carl-Ernst Stahnke / pixelio.de